Yoga im Urlaub: Eine Möglichkeit zur Erholung
Ferien sind weit mehr als nur eine Pause im Alltag: Sie bieten eine echte Gelegenheit, neue Kraft zu schöpfen und wieder zu sich selbst zu finden. Doch zwischen Fahrten, Aktivitäten und Unvorhergesehenem ist es nicht immer leicht, diese kostbare Zeit voll auszukosten. Yoga in Ihre Ferienroutine einzubauen kann helfen, Stress abzubauen, die Beweglichkeit zu verbessern, erholsamen Schlaf zu fördern und in Bestform nach Hause zurückzukehren.
Um Ihre Ferien optimal zu nutzen, können Sie Yoga praktizieren, wo immer Sie sind: in einem Studio in der Nähe Ihres Aufenthaltsorts, in Ihrem Zimmer mithilfe einer App oder mitten in der Natur, um die Landschaft um Sie herum zu genießen. Ein paar einfache Handgriffe genügen, um Ihre Energie zu erhalten, sich zu zentrieren und jeden Moment zu genießen.
Indem Sie ein Gleichgewicht zwischen Entdeckung, Entspannung und Wohlbefinden finden, können Sie Ihre Routine anpassen und erholt und bereit für den Alltag aus den Ferien zurückkehren. Ein paar Ideen: Yoga oder Meditation praktizieren, Atemübungen machen, Pausen zum Ausruhen einlegen, ausgewogen essen und sich mit der Natur verbinden.
In diesem Artikel schlagen wir Ihnen eine von einer indischen Yogalehrerin entwickelte Routine vor, um Yoga in Ihre Ferien einzubinden, damit Ihre freie Zeit zugleich entspannend, regenerierend und inspirierend wird.
1. Bhujangasana (Kobra-Haltung)
Um zu stärken, ohne zu überfordern: eine sanfte Streckung, die die Rückenmuskulatur aktiviert.
Technik: Legen Sie sich auf den Bauch, Kinn auf dem Boden, Hände unter den Schultern, atmen Sie ein und heben Sie sanft den Oberkörper mit der Kraft des Rückens. Die Arme stützen, ohne zu drücken – wie die Kobra, die weder Arme noch Hände hat.
2. Balasana (Kindeshaltung)
Balasana, die Kindeshaltung, ist ein Asana der Ruhe, der Entspannung und der Erdung, das man in jeder Yoga-Praxis findet. Je nach Variante kann es außerdem die Verdauung anregen.
Technik: Gehen Sie in den Kniestand, das Gesäß berührt die Fersen, die Knie sind hüftbreit geöffnet. Atmen Sie tief ein und gleiten Sie mit den Händen nach vorn. Lassen Sie Ihren Rücken sich sanft strecken, während Sie sich auf die Fersen setzen und der Bauch an den Oberschenkeln anliegt. Ihr Oberkörper sollte den Boden berühren. Um die Haltung zu vertiefen, strecken Sie die Arme weit nach vorn aus, die Finger liegen umgekehrt geschöpft auf dem Boden, die Ellbogen sind abgehoben.
3 und 4. Bitilasana & Marjaryasana (Kuh- & Katzenhaltung)
Eine fließende Bewegung, gedehnt, verbunden und ausgeglichen.
Technik: Gehen Sie in den Vierfüßlerstand: Knie unter den Hüften, Hände unter den Schultern, Finger gespreizt, Zeigefinger nach vorn gerichtet. Der Rücken ist zu Beginn gerade, die Arme gestreckt. Beim Einatmen öffnen Sie den Brustkorb und wölben sanft den unteren Rücken (Kuh-Haltung). Die Schultern öffnen sich, die Schulterblätter nähern sich einander an. Halten Sie diese Position einige Sekunden lang und halten Sie den Atem an. Dann, beim Ausatmen, runden Sie den Rücken: Ziehen Sie das Becken ein, schließen Sie den Brustkorb, führen Sie das Kinn zur Brust und blicken Sie auf Ihren Nabel (Katzenhaltung). Der Kopf ist gestreckt. Wechseln Sie langsam ab.
5. Ardha Matsyendrasana (Halbe Wirbelsäulendrehung)
Auch „Haltung des Herrn der Fische" genannt, ist diese Position hervorragend für die Gesundheit der Wirbelsäule. Sie fördert zudem eine bessere Verdauung, unterstützt Entgiftungsprozesse und stärkt den gesamten Körper.
Technik: im Sitzen, das rechte Bein zum Damm hin angewinkelt, das linke Bein darüber gekreuzt. Das rechte Knie bleibt in Bodenkontakt. Drehen Sie den Oberkörper sanft nach links, die rechte Hand liegt auf dem linken Knie, die andere hinter Ihnen. Versuchen Sie, mit der rechten Hand das Knie oder die Zehen des linken Fußes zu greifen.
Vorteile:
- Lockert die Wirbel, korrigiert Fehlstellungen
- Lindert Arthritis
- Löst Verspannungen im Rücken
- Fördert die Verdauung durch Massage der Bauchorgane (Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse
- Regt zudem das zentrale Nervensystem und zahlreiche Ganglien entlang der Wirbelsäule an.
- Beugt Hexenschuss, Bandscheibenvorfällen und diversen rheumatischen Beschwerden vor.
Achtung: bei akuter Darmempfindlichkeit (Durchfall, Bauchschmerzen) vermeiden. Die Drehung nicht forcieren.
6. Suptkapotasana (Liegende Taubenhaltung)
Suptkapotasana ist eine sanfte, auf dem Rücken liegend ausgeführte Haltung, die eine intensive Dehnung für den Unterkörper bietet. Aus dem Sanskrit abgeleitet, bedeutet supta „auf dem Rücken liegend", kapota bedeutet „Taube" und Asana bedeutet „Haltung". Sie hilft, die Hüften zu öffnen, das Gesäß zu dehnen und Verspannungen im unteren Rücken zu lösen.
Technik: Legen Sie sich auf den Rücken, die Beine angewinkelt, die Füße auf dem Boden. Bringen Sie den rechten Knöchel auf den linken Oberschenkel, nahe dem Knie. Gleiten Sie mit der rechten Hand zwischen den Beinen hindurch, um die linke Hand zu greifen, die sich um die Außenseite des Beins schlingt. Beide Hände verschränken sich, um das linke Bein hinter dem Oberschenkel oder am Schienbein zu halten. Um die Hüftöffnung zu vertiefen, können Sie mit dem rechten Ellbogen den rechten Oberschenkel sanft nach außen drücken. Atmen Sie tief und halten Sie die Haltung einige Atemzüge lang, dann wechseln Sie die Seite.
Und zum Abschluss eine Atemübung
7. Anulom Vilom (Wechselatmung)
Anulom Vilom ist eine yogische Pranayama-Technik, bei der die Atmung zwischen den beiden Nasenlöchern abwechselt. Diese Technik ist auch als „Wechselatmung" oder „Nadi Shodhana" bekannt. „Anulom" bedeutet in Richtung des natürlichen Stroms und „Vilom" gegen den natürlichen Strom. Regelmäßig praktiziert, hilft sie, angesammelte Spannungen zu lösen, aufdringliche Gedanken zu verlangsamen und einen Zustand tiefer Entspannung zu fördern, ideal, um natürlich in den Schlaf hinüberzugleiten.
Technik:
- Position: sitzend, auf dem Boden oder auf einem Stuhl, gerader Rücken.
- Rechte Hand: Daumen auf dem rechten Nasenloch, Zeige- und Mittelfinger eingeklappt, Ringfinger auf dem linken Nasenloch
Verschließen Sie das rechte Nasenloch, atmen Sie durch das linke ein. Verschließen Sie das linke, atmen Sie durch das rechte aus. Atmen Sie durch das rechte ein. Verschließen Sie das rechte, atmen Sie durch das linke aus. Wiederholen Sie mehrere Zyklen ruhig.
Wie wählt man seine Yogamatte für die Ferien?
Um Ihre Praxis in den Ferien voll auszukosten, ist es wichtig, eine Yogamatte zu wählen, die zu Ihren Reisen passt. Leicht, faltbar und einfach zu transportieren, sind unsere Modelle SURYA und VIRAT dafür gemacht, Sie überallhin zu begleiten, ob im Freien, am Strand, in den Bergen oder sogar in Ihrem Hotelzimmer.
Die SURYA 3mm besteht aus recycelter Baumwolle und verkörpert damit, ganz im Sinne alter Traditionen, den Geist der Ressourcenschonung und Wiederverwendung. Ihre rutschfeste Behandlung sorgt für optimalen Halt und außergewöhnliche Langlebigkeit, sodass Sie sich ganz auf Ihre Haltungen konzentrieren können. Die VIRAT wiederum ist mit ihrem leichten, flexiblen 3-mm-Format einfach zusammenzufalten und mitzunehmen und bietet dabei Komfort und Stabilität für alle Ihre Praxiseinheiten.
Mit der Wahl einer passenden Reisematte können Sie Yoga praktizieren, wo immer Sie sich befinden, und dabei Ihre Energie, Ihr Wohlbefinden und Ihre Gelassenheit während der Ferien bewahren.







